Ortstermin mit CDU und Lanratskandidat Johannes Winckler in Klein-Vernich

Ortstermin in Klein-Vernich:
Zwischenstopp im Wahlkampf im Weilerswister Ortsteil Klein-Vernich. Einen schönen Brunnen hat das Tamboucorps am Arnold-Mauel-Platz im Dorf errichtet…

Bürger-Fragen auf Facebook

Frage:
Was gedenken Sie an den Verkehrssituationen der Grundschulen zu ändern? Die Situation morgens dort ist brandgefährlich für die Kinder die zu fuß gehen. Es wird gehubt, gepöbelt und man lässt den Motor extra aufheulen, um die Kinder zu erschrecken und damit sie auf die Seite gehen. Gerne dürfen Sie sich die Situation morgens an beiden Eingängen der Josef-Schäben-Schule und der GS in Vernich ansehen und sich mal mit den Anwohnern unterhalten.

Antwort :

Die Verkehrssituationen an den Schulen sind derzeit in der Tat bedenklich. Ich denke, da gibt es keine zwei Meinungen. Es ist aber auch richtig, dass diese Situation nicht neu ist, wie hier schon angemerkt wurde.

Eine Verbesserung der Situation kann kurzfristig nur durch diverse Einzelmaßnahmen gelingen. Zunächst sollten die Eltern sensibilisiert werden, in dem man diesen deutlich mitteilt, ihre Kinder, wenn möglich zu fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule zu schicken bzw. zu bringen. Dies geht jedoch einher mit einer ausreichenden Schulwegsicherung.

Ein Tempolimit von 30 km/h ist da überlegenswert, aus meiner Sicht als alleinige Maßnahme jedoch nicht zielführend, denn eine solche Beschilderung bringt nichts, wenn sie nicht beachtet wird. Davon konnte ich mich in den letzten Wochen in vielen Ortsteilen überzeugen. Eine weitere möglich Maßnahme wäre beispielsweise eine Zufahrtsbeschränkung. Bereits diskutiert wurde auch eine Sicherung des Überwegs durch eine Abtrennung des Bürgersteigs. Laut Verwaltung ist dies aber aufgrund rechtlicher Vorgaben nicht möglich.

Wenn man über eine endgültige, langfristige Lösung des Problems nachdenkt, könnte man erwägen, eine Parkmöglichkeit in der Nähe des Schützenplatzes zu schaffen, von wo es nur ein kurzer und meines Erachtens nach, sicherer Weg zur Schule ist. Dies ist aber nur ein ungesprüftes Gedankenspiel. Letztlich ist aber tatsächlich die Disziplinierung der Eltern erforderlich.

Frage:
Was ist für die Jugend hier im Ort in Planung? Spielplätze für die Kleinen gut und schön, ja Jugendzentrum ist auch ganz nett, aber was sonst?

Antwort :

Das Thema Freitzeitmöglichkeiten für die Jugend ist mir in den letzten Wochen ebenfalls oft begegnet. Es gibt in der Gemeinde schlichtweg keine. Dies führt an einigen Orten zu Problemen wie Ruhestörung oder Vermüllung. Ich habe bereits mehrfach erwähnt, dass mir die Lösung dieses Problems ein wichtiges Anliegen ist. Die Gemeinde hat zwar in vielen Ortschaften sog. Jugendtreffs ins Leben gerufen, was ausdrücklich zu begrüßen ist. Jedoch werden diese von Kindern im Alter ab acht Jahren besucht. Und eine/n 16 o. 17 Jährige/n können Sie nunmal nicht mit einem Malwettbewerb oder Basteln begeistern. Die Jugendlichen brauchen vielmehr einen Platz, wo sie unter sich sein können. Im letzten Jahr verschenkte die Stadt Köln nach Ablauf der Flüchtlingskrise bspw. Wohncontainer. Dies wäre eine gute Gelegenheit gewesen, den Jugendlichen Räumlichkeiten zu verschaffen. Diese hätten die Jugendlichen sich auch selbst errichten können, ohne dass damit ein nicht stemmender, finanzieller Aufwand nötig gewesen wäre.

Über das Neugegründete Jugendparlament könnten solche Räumlichkeiten dann in Eigenregie verwaltet werden. Daneben wäre es natürlich schön, wenn es auch Lokalitäten in Weilerswist gäbe, die für Jugendliche interessant wären. Da hat man als Verwaltung jedoch nur geringe Einflussmöglichkeiten.

Frage:
Wie wird die Bussituation vom Bahnhof bis zur GS gehandelt? Der Schulbus ist so dermaßen überfüllt, dass die Kinder sich nicht ordentlich festhalten können (eigentlich sollten die Kleinen überhaupt nicht stehen). Der Einsatz eines zweiten Busses morgens ist zwingend erforderlich.

Antwort :

Zur Frage der Bussituation kann ich leider nicht sachlich Stellung nehmen, da mir dieses Problem bislang nicht bekannt war. Sollte die Situation so, wie beschrieben sein, wäre die Einrichtung eines zweiten Busses sicherlich kein Hexenwerk.

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