Dem Bürger muss Gehör geschenkt werden!


Nicht nur die Kommunikation zwischen Verwaltung und Rat ist ins Stocken geraten, auch der Informationsfluss zwischen Verwaltung und Bürger ist derzeit unzureichend.

Wir leben mittlerweile in einem multimedialen Zeitalter, wo öffentliche Stellen innerhalb von Minuten wichtige Informationen an die betreffenden Menschen weitergeben können. So sind Polizeibehörden in der Lage, etwaige Warnmeldungen via Twitter unmittelbar kurzfristig zu verbreiten.

Dementsprechend wäre es auch der Verwaltung ohne weiteres möglich, den Bürger über geplante oder durchgeführte Maßnahmen zu unterrichten. Dies geschieht derzeit nur unzureichend bis gar nicht. Es kann sogar passieren, dass Sie morgens noch an einer schönen Allee wohnen und wenn Sie von der Arbeit kommen, diese schlicht und ergreifend weg ist, ohne dass Sie von dieser Maßnahme in Kenntnis gesetzt wurden oder die Hintergründe kennen. Nicht einmal eine Nachfrage bei einem Ratsmitglied wird Ihnen weiterhelfen, da auch die nicht informiert wurden.

Und wenn dann seitens der Verwaltung der Hinweis kommt, man könne ja an Ratssitzungen teilnehmen, dort würde man informiert (so geschehen im Zusammenhang mit den Grundbesitzabgabenbescheiden), dann ist dies nicht akzeptabel.

Die Information der Bürger ist eine Bringschuld der Verwaltung, keine Holschuld des Bürgers.

Dies gilt es zu verbessern! Es müssen Informationsquellen geschaffen werden, die es dem Bürger ermöglichen, sich über das Handeln der Verwaltung zu informieren. Dies kann durch Schaffung entsprechender Ansprechpartner in Verwaltung und durch den Ausbau des digitalen Informationssystems geschehen.