Zu meiner Persönlichkeit

Alexander Welter

KOMPETENT.

Grundsätzlich kann jeder deutsche Staatsbürger Bürgermeister einer Kommune werden. Einer bestimmten beruflichen Qualifikation bedarf es nicht. Dies unterscheidet das Amt von anderen kommunalen Ämtern, wie beispielsweise dem des Beigeordneten. 

Dennoch macht es gerade in kleineren Kommunen Sinn, dass der Amtsinhaber eine Ausbildung vorweisen kann, die ihm die seriöse Ausübung des Amtes ermöglicht. Denn, anders als in größeren Kommunen, ist der qualifizierte Personenkreis, welcher dem Bürgermeister zuarbeitet, überschaubar. So verfügt die Gemeinde Weilerswist derzeit über keinen einzigen Juristen, obwohl das Gemeindehandeln vielfältige juristische Fragen beinhaltet. Zu meiner Ausbildungszeit bei der Stadt Euskirchen waren bspw. sowohl der Leiter des Ordnungsamtes, als auch der erste Beigeordnete Juristen.

Als Jurist bin ich in meiner bisherigen Laufbahn mit zahlreichen Fragen sowohl im öffentlich-rechtlichen Bereich, als auch im wirtschaftlichen Bereich betraut gewesen. Nach meinem juristischen Studium an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn und dem anschließendem Referendariat beim Oberlandesgericht Köln absolvierte ich im Jahre 2009 meinen Abschluss als Volljurist. Im Rahmen der Ausbildung war ich sowohl für die Stadt Euskirchen, als auch für den Kreis Euskirchen tätig. Das Studium beinhaltete eine umfassende Ausbildung im Verwaltungs-, Ordnungs- und Kommunalrecht.

Unmittelbar nach der beruflichen Ausbildung war ich als Rechtsanwalt für eine mittelständische Wirtschaftskanzlei in Köln tätig. Zu den Kernaufgaben gehörte die umfassende rechtliche Betreuung mittelständischer Unternehmen in Fragen des Vertragsrechts, des Arbeitsrechts als auch in Fragen des Handelsrechts.

Seit 2013 bin ich als selbstständiger Rechtsanwalt in Weilerswist tätig.
Aufgrund dieser Tätigkeiten ist es mir zum Einen möglich, die Verwaltung zu leiten und ein rechtmäßiges Handeln der Verwaltung in öffentlich-rechtlichen Fragen zu gewährleisten, zum Andren aber auch die rechtlichen Schritte zu begleiten, die notwendig sind, um die Gemeinde Weilerswist zukunftsfähig zu machen.

Alexander Welter

UNABHÄNGIG.

Das Amt des Bürgermeisters ist nicht zwingend an eine Parteimitgliedschaft gebunden. Dennoch war es in Weilerswist bisher üblich, dass der Bürgermeister einer Partei, meist der Partei mit der Mehrheit im Gemeinderat, angehörte. Dennoch wird die Mehrzahl der kleinen Städte in NRW mittlerweile von parteilosen Bürgermeistern regiert (https://www1.wdr.de/nachrichten/buergermeister-parteilos-staedte-trend-100.html).

Die Unabhängigkeit des Bürgermeisters bietet den Bürgern vielfältige Vorteile. Der Bürger kann darauf vertrauen, dass das Verwaltungsoberhaupt nicht lediglich den politischen Willen einer bestimmten Partei im Auge hat, sondern vielmehr Sachverhalte objektiv bewertet ohne dem Druck einer bestimmten Partei ausgesetzt zu sein. So ist es ihm möglich, sämtliche Aspekte  in einer bestimmten Sachfrage zu beachten und auch kritisch zu hinterfragen. Dies führt dazu, dass politische Entscheidungen sachgerechter werden.

Die Parteien CDU, SPD und FDP haben sich entschieden, mich als parteilosen Kandidaten zu unterstützen. Die oben genannten Vorteile eines Bürgermeisters ohne Parteibuch haben auch diese Parteien überzeugt.

Familie Welter

FAMILIÄR.

Die Gemeinde hat sich in den vergangenen Jahren im Rahmen des Projektes „Weilerswist Süd“ verstärkt darum bemüht, junge Familien im Gemeindegebiet anzusiedeln. Die Sorgen und Herausforderungen dieser Familien sind vielfältig, angefangen mit den wachsenden Immobilien- bzw. Mietpreisen, den steigenden Lebensunterhaltskosten und der damit verbundenen Problematik, dass ein Einkommen pro Haushalt nur selten ausreicht.

Hieraus ergeben sich zahlreiche Aufgaben für jungen Familien bei denen die Gemeinde unterstützend tätig werden muss. Ausreichende Kita-Plätze, die Möglichkeit einer wohnortsnahen und hochwertigen Schulausbildung sowie bezahlbarer Wohnraum sind nur einige Beispiele.

Als Vater von zwei Kindern befinde ich mich in der gleichen Situation wie viele dieser Familien. Nur wer selbst in der Situation ist, den alltäglichen Tagesablauf einer Familie mit den beruflichen Ansprüchen der heutigen Zeit vereinbaren zu müssen, kann nachvollziehen, wie wichtig die Unterstützung der Kommune für junge Familien ist.

Alexander Welter

HEIMATVERBUNDEN.

Das Amt des Bürgermeisters kann grundsätzlich von jedem bekleidet werden, der Deutscher im Sinne des Grundgesetzes ist oder die Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union besitzt sowie seinen Wohnsitz in Deutschland hat.

Auch wenn die gesetzlichen Vorgaben bezüglich der Herkunft eines Bürgermeisters sehr weit gefasst sind, ist es jedoch meines Erachtens ein erheblicher Vorteil, wenn der Amtsträger aus der Kommune selbst stammt. Nur so ist es möglich, auf die Bedürfnisse der Bürger ausreichend einzugehen. Nur wer selbst aus der Gemeinde stammt, weiß um die alltäglichen Sorgen der Bürger, kann die historischen Hintergründe eines Sachverhaltes verstehen und somit das Vertrauen der Bürger rechtfertigen.

Ich selbst bin ein Kind der Gemeinde Weilerswist. Sowohl die Familie väterlicherseits als auch mütterlicherseits stammen aus Vernich. Bis zu meinem 6. Lebensjahr wohnte ich in Weilerswist. Danach zog ich mit meiner Familie nach Metternich und lebte dort während meiner Schulzeit. Während meines Studiums lebte ich mit meiner damaligen Lebensgefährtin und heutigen Ehefrau in Weilerswist. Im Jahr 2015 zog es mich zurück in mein Heimatdorf Metternich, wo ich bis heute mit meiner Frau und meinen Kindern lebe.

Meinen großen Hobby, dem Fußball ging ich in der Jugend beim SV Metternich und SSV Weilerswist nach, als Erwachsener dann beim SV Metternich und zuletzt beim TuS Vernich, wo ich mich auch heute noch in der „Alten Herren“ fit halte.

Gerade diese enge Verbindung mit der Gemeinde und ihren Einwohnern macht es mir möglich, die Bedürfnisse und Ansprüche meiner Mitbürger zu erkennen und diesen gerecht zu werden.

Alexander Welter

DYNAMISCH.

Die Vorurteile, die man generell Verwaltungen nachsagt, sind vielfältig. Beamtenwitze erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Meiner Meinung nach sind die Verwaltungen, insbesondere die Gemeindeverwaltung Weilerswist und ihre Angestellten jedoch besser als ihr Ruf.

Es ist aber durchaus von Vorteil, wenn ein Aussenstehender aus dem Privatsektor in ein eingefahrenes öffentliches System einsteigt. Hieraus ergeben sich neue Sichtweisen, Arbeitsabläufe werden hinterfragt und die Effektivität wird erhöht.

Ich entstamme einer Unternehmerfamilie. Bereits mein Vater als auch mein Großvater waren als selbstständige Unternehmer tätig. Der entscheidende Unterschied zwischen einem Unternehmer und einem Arbeitnehmer liegt meiner Ansicht nach darin begründet, dass das Einkommen, welches ein Selbstständiger erzielt, immer in Abhängigkeit von der erbrachten Arbeitsleistung steht. Einfach gesagt, kein Einkommen ohne Arbeit. Wenn man diese Denkweise verinnerlicht hat, sind völlig neue Denkansätze möglich, was Arbeitsabläufe, effektives Verwaltungshandeln aber auch Mitarbeitermotivation angeht.